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LED Polymerisationslampe TYP DB-686 DELI

LED Polymerisationslampe TYP DB-686 DELI

LED Polymerisationslampe:1.    Hochleistungs-LED Technik2.    Digitales Display3.    Verstellbar auf drei unterschiedlichen Stufen4.&nb..

65,55€ * Netto 65,55€

Polymerisationslampen

Polymerisationslampen

Obwohl Verbraucher nur selten Kenntnis von Polymerisationslampen haben, so sind diese speziellen Lampen in der Zahnmedizin nahezu unverzichtbar. Erfahren Sie nachfolgend mehr über den Einsatz einer Polymerisationslampe, deren Licht-Varianten und Anwendungsarten.

Polymerisationslampe Zahnmedizin: zum Aushärten von Füllungen

Wird in der Zahnmedizin eine Kompositfüllung ausgehärtet, so kommt hierfür eine spezielle Synthese-Reaktion zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um die „Polymerisation“, deren Technologie als Polymerisationslampe dental eingesetzt wird. Als Lichtquelle werden nicht immer nur LEDs eingesetzt – auch Halogen-Glühlampen gehören nach wie vor zum Standard. Abgesehen von der Leucht-Technologie unterscheiden Anwender außerdem zwischen zwei Akku-Modellen. Möglich ist es, eine LED Polymerisationslampe oder ein anderes Modell via Akku zu betreiben, wahlweise per Stromkabel. Beide Varianten weisen individuelle Vor- und Nachteile auf, die wir Ihnen nachfolgend präziser beschreiben möchten.

Lichtquellen einer Polymerisationslampe

Es gibt zwei verschiedene Lichtquellen, die in Polymerisationslampen zum Einsatz kommen können. In beiden Fällen wird Kaltlicht erzeugt, damit die Zahnpulpa aufgrund der Wärmeentwicklung der Lampe nicht mit Schäden zu rechnen hat. Doch welches Licht ist besser geeignet, um Kompositfüllungen in der Zahnmedizin auszuhärten?

Lichtquelle Vorteile
Nachteile
Halogen-Glühlampen
  • preiswerte Variante
  • ältere Technik
  • erzeugen viel Wärme und müssen daher mittels Gebläse gekühlt werden
  • Lichtausbeute liegt bei weniger als einem Prozent
  • Leuchtkraft lässt innerhalb von zwei bis ca. fünf Jahren stark nach
Leuchtdioden (LED-Lampen)
  • Lichtausbeute liegt bei ca. sieben Prozent
  • erzeugen weniger Wärme
  • verbrauchen weniger Strom
  • weniger Leuchtkraft im Verlauf der Jahre

Der Unterschied zwischen diesen zwei Leuchttechniken ist schnell erkennbar: Halogen-Glühlampen weisen nur wenige Vorteile auf, dagegen in der Zahnmedizin einige erhebliche Nachteile. Gerade blaue LEDs sind dagegen sehr gut geeignet, um sie in LED Polymerisationslampen für die Zahnheilkunde einzusetzen. Sie weisen eine Wellenlänge von etwa 450 bis 490 nm auf.

Wichtig: Die Leuchtdichte spielt bei der Wahl einer Polymerisationslampe eine große Rolle. Obwohl es sich um Geräte handelt, die frisch aus der Fabrik kommen, wurde in Studien herausgefunden, dass die Leuchtdichte auch schon zu diesem Zeitpunkt oft weniger ist, als vom Hersteller angegeben. Innerhalb der Zahnarztpraxis kommen daher oftmals nur noch 50 Prozent der eigentlich geplanten Leuchtdichte an, weswegen eine starke Dichte umso mehr Wert ist.

Wie klassische Polymerisationslampen arbeiten

Um von einer möglichst hohen Lichtausbeute zu profitieren, spielt der Abstand zwischen Füllung des Patienten und Lampe die größte Rolle. Aus dem Gerät tritt ein Lichtstrahl aus, der eine Kegel-Form aufweist. Quadratisch mit dem jeweiligen Abstand, der zwischen Zahn und Gerät eingenommen wird, verringert sich daher die Lichtleistung.
Handelt es sich zudem um eine traditionelle Polymerisationslampe, so arbeitet diese von Anfang an mit voller Lichtleistung. Es gibt jedoch auch Geräte mit Softstartpolymerisation, bei denen einige Sekunden nicht mit voller Lichtstärke gearbeitet wird, ehe die Lampe automatisch ins Maximum wechselt.
Es ist jedoch bislang unbestätigt, ob es bei dieser Behandlungsmethode Vorteile gegenüber der konventionellen Methode gibt. Fakt ist, dass eine Lampe mit Softstartpolymerisation nicht schädlich wirkt, solange während der Behandlung genügend Lichtleistung abgegeben wird, um die Füllung des Patienten nachhaltig und professionell zu festigen.